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Produktion und Service von und für
Medizinprodukte und Dampfsterilisatoren

Waschwassersterilisator

S3_003_hille1. WESENTLICHE MERKMALE  

Anwendungsbereiche
Die Kombination aus Waschplatz oder Dusche und Dampfsterilisator erlaubt erstmals die dezentrale Sterilisation direkt vor Ort. Sie können Ihre Hände wie üblich nach medizinischhygienischen Gesichtspunkten mit warmem Wasser reinigen sowie desinfizieren und Spülwasser für den Laborbetrieb entnehmen.
Wasserversorgung, Waschbecken und Unterbausterilisator zum Sterilisieren des Waschwassers in einem Gerät.

Einsatzgebiete

  • Wasserversorgung, Waschbecken und Unterbausterilisator zum Sterilisieren des Waschwassers in einem Gerät
  • In Gentechnik-Labors oder Sicherheitslabors für biologische Arbeitsstoffe und im klinischen Bereich für Abfälle mit hohen Resistenzstufen
  • Sterilisation bei 121 oder 134 °C
  • Waschwasserkapazität für zwei Geräte im Wechselbetrieb: bis zu 50 Liter pro Stunde


Vorteile

  • Investitionsvolumen nur ein Bruchteil einer zentralen Anlage
  • Einfache Erweiterung der Kapazität
  • Kein Austreten von kontaminiertem Waschwasser in die Entsorgungsleitung
  • Hohe Sterilisationssicherheit, alle für den sicheren Prozeß erforderlichen Meßsensoren sind doppelt vorhanden
  • Kontrollsystem arbeitet mit unabhängigen Meßfühlern und zweitem Kontroller mit eigener Software
  • Nur 600 mm breit, denn Laborplatz ist teuer
  • Das Waschwasser wird entsorgt, wo es entsteht - im Sicherheitsbereich



Alle festen oder flüssigen Abfälle, die in einem gentechnischen Sicherheitslabor der Stufe 3 und 4 sowie L3 anfallen, müssen nach der Gentechnik-Sicherheitsverordnung vor der Entsorgung inaktiviert werden.
Dies gilt auch für alle in Sicherheitsabors anfallenden Waschwässern die durch Händewaschen beim Betreten oder Verlassen des Labors im Schleusenbereich, aber auch im Labor selbst entstehen.
Die Sterilisation dieses Waschwassers erfolgte bisher z.B. in einer zentralen Anlage (meist außerhalb dieser Labors) oder es wird in Behältern aufgefangen, die manuell einer Durchreiche-Sterilisation zugeführt werden müssen. Beide Möglichkeiten bergen große Sicherheitsrisiken, das Hantieren mit waschwassergefüllten Behältern ist darüber hinaus sehr umständlich.

  • Für gentechnische oder in biologische Sicherheitslabors
  • Händewaschen mit Sterilisieren des Waschwassers und Entsorgen in einem Gerät
  • Für Wasch- und Spülwasser sowie Duschwasser und Tropfwasser aus Klimaanlagen
  • Sterilisieren und Entsorgen des Abwassers über Nacht oder innerhalb von 60 Minuten



Und nach dem Kauf?
Profitieren Sie von dem minimalen Waschwasserverbrauch und den geringen Betriebsmittelkosten. Wir verfügen über modernste Meßtechnik um im Sicherheitsbereich stehende Geräte von außerhalb einem Funktionstest zu unterziehen.

 

 

2. AUFBAU   

Hohes Maß an Hygiene durch reines Umfeld
Der Unterbausterilisator wird von außen beheizt. Dadurch ist auch im Störfall ein einfacher Heizungstausch möglich und hohe Bertriebssicherheit auch im Wartungsfall gewährleistet

 
Hohes Maß an Hygiene durch reines Umfeld
Der Unterbausterilisator wird von außen beheizt. Dadurch ist auch im Störfall ein einfacher Heizungstausch möglich und hohe Bertriebssicherheit auch im Wartungsfall gewährleistet

  • Spaltfrei eingebaute Armaturen und Temperaturfühler vermeiden Toträume auch an unmöglichen Stellen
  • Pneumatisch angesteuerte Ventile, Membransitz direkt innerhalb der Kammer, verhindert ein Verschleppen von Keimen


Sterilisation im geschlossenen System
Die Sterilisation des Abwassers erfolgt zusammen mit der Abluft im geschlossenen System. Bei diesem Verfahren ist eine gute Durchmischung des über dem Waschwasser befindlichen Luftpolsters unbedingt erforderlich. Dies erfolgt durch ein an der Innenseite des Behälters arbeitendes Radialgebläse. Die äußerst effektive Dampf-/Luftumwälzung führt gleichzeitig zur Durchmischung des Waschwassers und so zu einer gleichmäßigen Temperaturverteilung im Gerät. Das Verfahren wird über die Temperatur im Waschwasser geregelt. Der Druck und die Temperatur werden an der kältesten Stelle im Prozess (direkt vor einem Ventil) überwacht. Maximale Verfahrenssicherheit ist so gewährleistet. Bild: Vereinfachtes Verfahrensschema für einen Wasch platz mit Wasserversorgung und Unterbausterilisator mit Sicherheitsbarriere vor dem Entsorgungsnetz

Vorwärmen, Rückkühlen und Entleeren
Während des Waschbetriebs kann das zu sterilisierende Waschwasser auf bis zu  +90 °C vorgewärmt werden, dies reduziert das Keimwachstum und verkürzt die Chargenzeit.  Nach Ablauf der Sterilisierzeit wird das Waschwasser in weniger als 30 Minuten auf die Entsorgungstemperatur von z.B. 65 °C abgekühlt. Das Entleeren erfolgt ohne Pumpe mit Hilfe von sterilfiltrierter Druckluft direkt in die Entsorgungsleitung. Eine Sicherheitsbarriere vor dem Entsorgungsnetz steht ständig unter hohem Druck und überwacht Undichtigkeiten der beiden Absperrventile


Touch Screen Steuerung EC

  • Einfache Bedienung durch Display mit menügesteuerter Benutzerführung
  • Anzeige des aktuellen Füllstands im Unterbausterilisator im Waschbetrieb informiert ein optisches und akkustisches Signal wenn die 10 Liter Restkapazität unterschritten wird
  • Täglicher automatischer Start des Sterilisierprogramms nach Uhrzeit
  • Im Bedienfeld wird die jeweilige Phase des Sterilisierprozesses: Aufheizen, Sterilisieren, Abkühlen und Entleeren sowie Fehlermeldungen angezeigt
  • Das unabhängig von der Prozeßsteuerung arbeitende Kontrollsystem verfügt über eine eigene Hardware sowie Sensorik. Diese informiert nach störungsfreiem Ablauf über eine erfolgreiche Sterilisation



Prozeßsteuerung
Ein gestarteter Sterilisationsvorgang wird manipulationssicher bis zum Ende durchgeführt.
Er kann nicht mehr gestoppt werden. Nach kurzen Unterbrechungen (z.B. Stromausfall) wird der Prozeß automatisch wieder ausgelöst. Die Zeit, in der an einer der Meßstellen die Temperatur unter dem Sollwert liegt, wird der Sterilisierdauer dazugezählt. Der Sterilisierprozeß wird abgebrochen, wenn an einer der Überwachungsstellen die Temperatur mehr als 3 Minuten nicht erreicht werden kann.

Rückkühlen und Entleeren
Nach Ablauf der Sterilisierzeit wird das Waschwasser auf die eingestellte Entsorgungstemperatur abgekühlt. Die Entleerung des Sterilisators erfolgt ohne Pumpe mit Hilfe von sterilfiltrierter Druckluft direkt in die Entsorgungsleitung. Das Entleeren ist nur möglich, wenn die Sicherheitseinrichtungen keine Störung gemeldet haben.

 



3. OPTIONEN

Ausbaustufen

  • Begrenzung der Ablauftemperatur des Kühlwassers
  • Anschlüsse am Sterilisator z.B. für Augenbrause
  • Zusätzlicher Waschplatz und gemeinsame Nutzung eines Unterbausterilisators
  • Sterilisationsanlage für W aschwasser mit größerem Speichervolumen und für Wechselbetrieb
  • Duschkabinen mit Integration in das Entsorgungskonzept
  • Kalibrierung nach DIN EN 10204 oder durch DKD
  • Software für Wartung, Diagnose und Ablaufanalyse
  • Bodenwanne aus Edelstahl mit Feuchtigkeitsmelder, automatische Abschaltung des Kaltwasserzulaufs mit Störungsmeldung bei Wasseraustritt
  • Abwasserhebeanlage für ablaufendes Waschwasser mittels steriler Druckluft.
  • Für Förderhöhen ab 2 m bis zu 10 m
  • RS 232-Schnittstelle zur PC-Dokumentation
  • CAN-BUS Schnittstelle für Wartung, Ablaufanalyse und Diagnose
  • Potentialfreier Kontakt für Sammelstörung



Software
VARIOSOFT für Microsoft Windows® bis zu vier relevante Temperaturen und 2 Druckwerte (Waschwasser, Abluft im Dampfraum) mittels PC

Schnellrückkühlung

  • Schnellrückkühlen mit Wasser RM
  • Schnellrückkühlen mit Luft RL, bei fehlendem Kühlwasseranschluß
  • 'Chargenzeiten für 60 Liter Schnellrückkühlung RM*
    2 Stunden *mit Vorheizen 30 - 45 Minuten kürzer

 

3. OPTIONEN

Kategorie II III
Gesamtvolumen (L) 80
Nutzvolumen (L) 60
Betriebsüberdruck max. (bar) 2,5/-1 3,7/-1
Betriebstemperatur (°C) 125 140
Berechnungstemperatur (°C) 150
Werkstoff (DIN 17440) 1.4571
Reinigungsöffnung (mm) 180
Füllstandsüberwachung (L) 10 - 80
Überfüllsicherung (L) 60

 

Sterilisierprogramme II III
Sofort oder in der Nacht 121 °C 20 min
Option:
Validierungsanschluß und Probenahme G 1" 134 °C 10 min*
Best. Nr. 18080 18085
*) verlängerbar auf 60 min zur Sterilisation von z.B. Prionen

 

Aufstellmaße und Gewicht II III

Waschbeckenhöhe

(mm) 900

Waschbecken (BxTxH)

(mm) 480 x 370 x 150

Waschbeckeninhalt

(L) 16

Außen (BxTxH)

(mm) 600 x 750 x 1500

Gewicht

(kg) 135

Versorgungsnetz

   

Elektroversorgung

(V/Hz) 3 N ~ 400 / 50 - 16 A CEE

 

Heizleistung II III

Unterbausterilisator

(W) 6000

Durchlauferhitzer

(W) 3400 im Waschbetrieb

Druckluft

  ca. 6 bar, ölfrei, DN 8

Kaltwasser (pro Charge)

(L/min) 2,5 (60 Liter)

Kühlwasser (Option RM)

(L/min) 2 - 5

Energieverbrauch Sterilisation

(kWh) 5

Wärmeabgabe während der Sterilisation

(W) 300 – 750

 

Kategorie

II III

Gesamtvolumen

(L) 80

Nutzvolumen

(L) 60

Betriebsüberdruck max.

(bar) 2,5/-1 3,7/-1

Betriebstemperatur

(°C) 125 140

Berechnungstemperatur

(°C) 150

Werkstoff

(DIN 17440) 1.4571

Reinigungsöffnung

(mm) 180

Füllstandsüberwachung

(L) 10 - 80

Überfüllsicherung

(L) 60

 

Normen

II III

Konformitätserklärung für

  Sicherheitstufe / Klasse 3 und 4

Unterbausterilisator

  DIN 58951-2

Laboratorien in der Biotechnik

  DIN 12128

 

Schnellrückkühlung

II III

Schnellrückkühlen mit Wasser RM

Best. Nr. 18137

Schnellrückkühlen mit Luft RL, bei fehlendem Kühlwasseranschluß

Best. Nr. xxxxx

Chargenzeiten für 60 Liter Schnellrückkühlung RM* 2 Stunden
*mit Vorheizen 30 - 45 Minuten kürzer

 

Ausbaustufen

II III

Bodenwanne aus Edelstahl mit Feuchtigkeitsmelder, automatische Abschaltung des Kaltwasserzulaufs mit Störungsmeldung bei Wasseraustritt

Best. Nr. 18120

Abwasserhebeanlage für ablaufendes Waschwasser mittels steriler Druckluft.
Für Förderhöhen ab 2 m bis zu 10 m

Best. Nr. 18122

RS 232-Schnittstelle zur PC-Dokumentation

Best. Nr. 18186

CAN-BUS Schnittstelle für Wartung, Ablaufanalyse und Diagnose

Best. Nr. 18126

Potentialfreier Kontakt für Sammelstörung

Best. Nr. 18124

www.hille-technik.com

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Der Sterilisator für den mobilen Einsatz

ISO 9001

Zertifikat ISO 9001 2017